Weihnachtsbrief

Liebe Freunde und Unterstützer des „Projekt Omnibus“, liebe Familien, liebe Kinder!

Team-Omnibus beim Eintüten der Weihnachtspost.

Es ist wieder soweit. Weihnachten steht fast vor der Tür und das Jahr geht langsam zu Ende. Das ist eine gute Gelegenheit, zurückzuschauen und darüber nachzudenken, was in den vergangenen Monaten wichtig war.

Wie alle anderen Busse, ist unser OmniBus auch ständig in Bewegung. Auch wir erfahren Veränderungen. Davon möchte ich Ihnen/Euch nun berichten.

Es gab im Herbst einen Wechsel im Personalbereich. Im August wurde der bisherige Geschäftsführer Bruder Bernd Leopold verabschiedet. Er durfte 5,5 Jahre Omnibus-Fahrer sein. Es war sein Wunsch, sich einer neuen Aufgabe zu öffnen. Bruder Bernd wird einen anderen Dienst an einem neuen Ort übernehmen. An dieser Stelle bedanken wir uns für sein Engagement und seine Treue auf dieser nicht immer einfachen Wegstrecke und wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen in seiner neuen Aufgabe.

Die Aufgabe des Geschäftsführers habe ich, Br. Igor Hollmann, übernommen. Ich bin seit 2016 im Projekt Omnibus tätig und war bisher für die Eltern- und Hausbetreuung zuständig. Neu zu unserem Team ist unser Mitbruder, P. Vinzenz Bauer ofm, hinzugekommen.

Im letzten Brief hat Bruder Bernd von anstehenden Maßnahmen im Haus berichtet. Wir haben einiges umsetzen können. Hier folgt eine kleine Übersicht:

  • Die Brandschutzmaßnahmen sind fast abgeschlossen
  • Die Homepage ist komplett neu überarbeitet und erstrahlt im modernen Glanz.
  • Ein neues Lesezimmer mit einer gemütlichen Sitzgelegenheit ist eingerichtet worden.
Team-Omnibus beim Eintüten der Weihnachtspost.

Abgesehen von der Weitergabe der Informationen gibt es noch einen weiteren wichtigen Grund für diesen Brief. Ich möchte vor allem für die Unterstützung danken. Was wäre der Omnibus ohne Freunde? Er könnte keinen einzigen Meter fahren. Ihre/Eure Hilfe ermöglicht es uns, in Bewegung zu bleiben und unser franziskanisches Charisma der offenen Tür und der Gastfreundschaft zu leben. Was wir im Omnibus tagtäglich erleben, erinnert mich stark an das weihnachtliche Geschehen. Menschen machen sich auf den Weg, weil die Umstände es von ihnen verlangen. Die Krankheit von Kindern zwingt die Eltern dazu, das Alltägliche hinter sich zu lassen und sich ins Ungewisse zu begeben. Es sind oft weite und keine einfachen Wege. Für die Eltern stellt sich meist erst dann die Frage nach dem Dach über dem Kopf, wenn sie schon ziemlich übermüdet sind und die Kinder bereits eine Erstversorgung im Krankenhaus erhalten haben. An dieser Stelle übernehmen wir mit unserem unkomplizierten „Ja“ die Sorge um den Platz in der Herberge. Ja, Sie können kommen. Ja, wir bekommen es fast immer irgendwie hin, dass noch der Letzte einen Schlafplatz bekommt und in der Nähe seines Kindes bleiben kann. So werden für uns Kind und Eltern zu einer Heiligen Familie. Durch Ihre/Eure Unterstützung sagen Sie mit uns „Ja“ zu den Herbergssuchenden. Auf diese Art und Weise sind Sie ebenso eine ausgestreckte Hand, die die Gäste in unserem Haus begrüßt und empfängt.

Jetzt, kurz vor Weihnachten wünschen wir unseren Kindern, Familien, Freunden und Unterstützern sowie allen, die sich mit dem Projekt Omnibus verbunden fühlen, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2020. Wir wünschen ferner allen Kindern dieser Welt und ihren Familien, also allen, Gesundheit und Lebenskraft sowie den segnenden Beistand der menschgewordenen Liebe Gottes.

Mit weihnachtlichen Grüßen auch im Namen des gesamten Omnibus – Teams
Br. Igor Hollmann ofm

 

Göttlicher Traum

Göttlicher Traum geht in Erfüllung
Göttliche Treue übersteigt menschlichen Maß
Göttliche Verheißung kennt keinen Trug

Göttliches Du wird zum menschlichen Ich
Göttliche Dreifaltigkeit spiegelt sich in der menschlichen

Vater – Mutter – Kind

P. Michael Först ofm, Gründer des „Projekt Omnibus“

Terminvorschau

  • 24. Dez. 18:30 Uhr
    Christmette in der Kapelle der Haunerschen Kinderklinik
  • 11. Apr. 18:30 Uhr
    Osternacht in der Kapelle der Haunerschen Kinderklinik
  • 9. Mai, 14:30 Uhr
    Gedenkgottesdienst für P. Michael Först ofm,
    Klosterkirche St. Anna

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